Übernommen

Sprachänderungen gelten für neu gestartete Desktop-Apps

dhh schlug omacom/omarchy#15791 vor und führte den PR in quattro zusammen. Ein Sprachwechsel aktualisiert nun die Umgebung des laufenden Hyprland-Prozesses und startet die Desktop-Shell neu, nachdem der neue Wert übernommen wurde. Apps, die anschließend über Tastenkürzel oder den Launcher geöffnet werden, können die gewählte Sprache ohne erneute Anmeldung übernehmen.

Beim Review wies greptile-apps[bot] in omacom/omarchy#15791:discussion_r4305533187 auf eine Einschränkung hin, die in der Dokumentation berücksichtigt werden muss: Eine nachträglich gesetzte LANG-Überschreibung in uwsm greift bei der nächsten Anmeldung wieder, bleibt bei einem Sprachwechsel im laufenden Betrieb jedoch nicht erhalten. Die Änderung wurde in einen Entwicklungszweig übernommen; das belegt keine Veröffentlichung in einer stabilen Version.

Übernommen

Jeder Monitor erhält eigene Tastenkürzel für Arbeitsflächen

ryanrhughes führte omacom/omarchy#15655 in quattro zusammen. Damit erhält jeder Monitor lokale Arbeitsflächen von 1 bis 10 und eine Leiste, die seine eigenen Arbeitsflächen anzeigt. Zahlentastenkürzel wirken nun auf den fokussierten Monitor. Die Arbeitsflächen getrennter Bildschirme werden auf einem anderen Bildschirm zusammengeführt und kehren zurück, sobald der ursprüngliche Monitor wieder angeschlossen wird.

Nach dem Merge wies greptile-apps[bot] auf Probleme bei der Monitorerkennung, veraltete Rückkehrdatensätze und den Umgang mit benutzerdefinierten Zustandsverzeichnissen hin. Daraufhin führte ryanrhughes den PR omacom/omarchy#15867 zusammen, um alle drei Punkte zu beheben, und berichtete über Reproduktionen und Regressionstests. Gespeicherte Layouts bleiben an Arbeitsflächennummern gebunden, und Richtungstastenkürzel können keine Monitore erreichen, die sich nur an einer Ecke berühren.

alexgeorgousis erklärte, dass beim Zuweisen von Apps über feste Arbeitsflächen-Tastenkürzel nun zuerst der zugehörige Monitor fokussiert werden muss. In omacom/omarchy#15655:issuecomment-6252794912 schlug ryanrhughes benutzerdefinierte, monitorspezifische Tastenkombinationen vor und kündigte eine Übersichtsfunktion an. Diese Antwort belegt jedoch nicht, dass die Übersicht bereits ausgeliefert wurde.

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Standard-Kommandozeilenwerkzeuge wechseln zu nativen mise-Shims für die Installation bei Bedarf

ryanrhughes führte den PR omacom/omarchy#9596 von jdx in quattro zusammen. Zwanzig Standardwerkzeuge nutzen jetzt die native Installation bei Bedarf von mise statt handgeschriebener Wrapper. Diese konnten bei jedem Start die Konfiguration umschreiben oder in einer Schleife landen, wenn gh als Zugangsdatenhelfer für mise diente. Die Migration erhält angepasste Skripte und benutzereigene symbolische Links. Die Änderung setzt mise 2026.10.11 voraus.

In einer begleitenden Diskussion am 8. Oktober berichtete charlielockyer-rice von veralteten Agent-Clients und Unklarheiten über deren eigene Aktualisierungsfunktionen. Als Reaktion ergänzte jdx automatische Agent-Updates. Die übernommene Konfiguration prüft die elf Agent-CLIs höchstens alle vier Stunden und führt die installierte Version aus, wenn eine Aktualisierung fehlschlägt oder der Rechner offline ist.

Remove und Restore Preinstalls steuern die Systemvorgaben jetzt pro Benutzer. Einzelne Werkzeuge lassen sich zugunsten einer eigenen Installation deaktivieren. Der PR berichtet von gezielten Prüfungen, hält aber ausdrücklich fest, dass eine frische ISO-Installation sowie der interaktive Ablauf zum Entfernen und Wiederherstellen noch geprüft werden müssen.

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Korrekturen an der OpenClaw-Migration sichern Updates und benutzereigene Installationen

spencerbull führte omacom/omarchy#14212 in quattro zusammen. Der PR löst die alte OpenClaw-Migration durch einen neuen Umzug in eine sich selbst aktualisierende Laufzeitumgebung im Benutzerkonto ab. Er korrigiert Prüfungen, die mit dem eingeschränkten PATH des Update-Befehls fehlschlugen, und ergänzt eine Gateway-Wiederherstellung. Anschließend führte spencerbull den PR omacom/omarchy#15864 zusammen und entfernte damit den allgemeinen Mechanismus zum Aufschieben von Migrationen: Ohne Seed-Dateien wird der Umzug nun abgeschlossen, ohne etwas zu verschieben. Die Wiederherstellungsfunktion des Launchers übernimmt die spätere Einrichtung.

Danach schlug emirb den PR omacom/omarchy#15875 vor und führte ihn in quattro zusammen. Steht ein benutzereigener OpenClaw-Befehl oder ein solches Gateway im Konflikt mit der Migration, bleibt diese Installation nun unangetastet und das Update kann abgeschlossen werden. Tatsächliche Einrichtungsfehler lassen die Migration weiterhin ausstehend. greptile-apps[bot] prüfte diese Unterscheidung durch Codeinspektion und gab ausdrücklich an, keine Tests ausgeführt zu haben.

Unabhängig davon führte spencerbull den PR omacom/omarchy-pkgs#797 in master zusammen, stellte damit das Seed-Paket wieder her und entfernte OpenClaw aus dem Fast-Ring. github-actions[bot] meldete in omacom/omarchy-pkgs#797:issuecomment-6252395093, dass Version 2026.10.4-2 auf edge für beide Architekturen verfügbar sei. Diese Veröffentlichungsmeldung belegt die Verfügbarkeit auf edge, jedoch keine stabile Veröffentlichung mit den quattro-Korrekturen.

Übernommen

Übernahme nach stable wartet auf den getesteten Arch-Mirror-Snapshot

emirb schlug omacom/omarchy-pkgs#1247 vor und führte den PR in master zusammen. Die Übernahme von Paketen nach stable wird jetzt angehalten, wenn die Zeitstempel der Arch-Mirrors für stable und den Release Candidate nicht übereinstimmen oder einer der beiden Zeitstempel nicht gelesen werden kann. Der PR beschreibt eine Abweichung von 18 Minuten beim Rollout von 4.0.5. Dadurch wurde ein für Qt 6.12 gebautes Quickshell mit Qt 6.11 kombiniert, sodass die Shell nicht starten konnte.

Weitere Commits auf master präzisierten die Hinweise zur Wiederherstellung für den Fall, dass stable neuer als rc ist. omacom/omarchy-pkgs@49583e017635 verweist die Maintainer auf das manuelle Kopieren eines Snapshots statt auf das entfernte Hilfsprogramm zur Rückwärtssynchronisierung. Die Prüfung auf übereinstimmende Snapshots bleibt bestehen. Für aarch64 gibt es keine entsprechende Prüfung, da dessen Kanäle den aktuellen Arch-Linux-ARM-Mirror verwenden.

Commit erfasst

Schutz im Boot-Image sichert die Passphraseneingabe bei nichtlateinischen Tastaturlayouts

Der mit kevincardwell verknüpfte und Kevin Cardwell zugeschriebene Commit auf quattro stellt einen Schutz wieder her, der verhindert, dass ein nichtlateinisches Konsolenlayout in Plymouths Abfrage zur Laufwerksentschlüsselung gelangt. omacom/omarchy@1d134a5261cb erklärt, dass der Plymouth-Hook von Arch begonnen hatte, die Konsolenkonfiguration eigenständig zu kopieren. Damit umging er Omarchys bestehenden Ausschluss und konnte die Eingabe einer LUKS-Passphrase unmöglich machen.

Die Schutzmaßnahme verhindert dieses Kopieren für die aufgeführten nichtlateinischen Layouts, erhält aber lateinische Layouts in älteren Konfigurationen. Eine Migration erstellt betroffene Boot-Images neu. Die Änderung ist auf quattro eingecheckt; die vorliegenden Angaben belegen keine Verfügbarkeit in einer stabilen Version.

Commit erfasst

Pakete lassen sich gezielt für veraltete Kanäle und Architekturen ausmustern

Commits auf master erweitern die Paketausmusterung über vollständig verschwundene Rezepte hinaus. Die frühere, mit ryanrhughes verknüpfte Änderung omacom/omarchy-pkgs@7c764cfb4bde erlaubt es, Pakete für eine Architektur auszumustern, für die ein Rezept keine Builds mehr erstellt. Damit werden alte Pinta-Pakete für x86_64 berücksichtigt, die Vorrang vor der neueren Arch-Version haben.

Der Commit omacom/omarchy-pkgs@56689c7d0d75 von emirb erweitert diese Entscheidung auf einzelne Kanäle. Als Anwendungsfall nennt er veraltete Entwicklungspakete auf stable, die den Wechsel von edge zu stable stören können. Das Planungswerkzeug ordnet außerdem Paketbasen ihren tatsächlichen Rezepten zu. Mit omacom/omarchy-pkgs@d3995e0bef27 brechen unlesbare Rezepte die Planung vollständig ab. So wird verhindert, dass ein Lesefehler als entferntes Paket gewertet wird. Diese Commits ändern die Werkzeuge zur Ausmusterung; sie belegen nicht, dass die veralteten Einträge entfernt wurden.