Übernommen

Monitoreinstellungen bleiben auch beim Anschlusswechsel dem richtigen Bildschirm zugeordnet

dhh hat omacom/omarchy#17159 vorgeschlagen und in den Entwicklungsbranch quattro übernommen. Im Display-Panel lässt sich nun jeweils ein Monitor auswählen, um Helligkeit, Skalierung und Auflösung einzustellen. Eine verschiebbare Übersicht dient zur Anordnung der Bildschirme. Gespeicherte Einstellungen erkennen Monitore anhand von Hersteller, Modell und Seriennummer, sodass geänderte Anschlussnamen durch ein Dock nicht dazu führen, dass Einstellungen dem falschen Bildschirm zugewiesen werden.

greptile-apps[bot] prüfte Probleme bei Anordnung und Migration und meldete in der abschließenden Zusammenfassung, dass der Befund zum Skalierungsverlauf behoben sei. Weitere quattro-Commits setzen Größenänderungen und das Verschieben benachbarter Monitore gemeinsam um, ergänzen eine Drehfunktion im Kontextmenü der Übersicht und bieten Bildwiederholraten zur Auswahl. Der Vorschlag dokumentiert verbleibende Einschränkungen, darunter das abrupte erneute Öffnen von Shell-Fenstern beim Verschieben in der Anordnung sowie identische Symbole in der Auswahl für baugleiche Monitore.

Übernommen

Hex ergänzt die Diktierfunktion mit gemeinsamen Tastenkürzeln

dhh hat die Hex-Unterstützung mit omacom/omarchy#17186 vorgeschlagen und in quattro übernommen. Damit steht neben Superwhisper und Voxtype ein drittes Backend bereit. Die Einrichtung lädt das Sprachmodell herunter und wählt Hex aus; beim Entfernen bleiben Einstellungen, Verlauf und Modelle erhalten. Der Adapter ruft die Transkripte ab und fügt sie über Omarchy ein, da das Einfügen mit Strg+V durch Hex selbst beim beschriebenen Praxistest in Terminals nicht funktionierte.

Im Review forderte greptile-apps[bot] Tests für Einrichtung und Entfernung. dhh berichtete daraufhin, Prüfungen für fehlgeschlagene Downloads, die Auswahl und die Entfernung ergänzt zu haben. dhh übernahm außerdem omacom/omarchy#17188: Alt + Leertaste schaltet die Aufnahme ein und aus, während die rechte Alt-Taste nur so lange aufnimmt, wie sie gedrückt gehalten wird. Wer die Diktierfunktion bereits nutzt, behält durch die Migration die bisherigen Tastenkürzel. Der Vorschlag für die Tastenkürzel war noch nicht auf einem laufenden Desktop erprobt worden; auch der überarbeitete Einfügeweg von Hex war noch nicht erneut im praktischen Betrieb getestet worden.

Übernommen

Die sudo-Autorisierung gilt im selben Terminal zehn Minuten lang

dhh hat omacom/omarchy#17000 von omarchybot in quattro übernommen und damit das normale sudo-Caching wiederhergestellt. Eine Passworteingabe gilt nun im selben Terminal zehn Minuten lang. Zuvor wurden Zeitstempel auf Befehlsebene gelöscht, was bei Snapshots und beim Verknüpfen der Entwicklungsumgebung wiederholt Passwortabfragen auslöste. Updates behalten ihre eigene anfängliche Autorisierung und deren regelmäßige Verlängerung bei.

Die Änderung vereinfacht außerdem die Skripte für Update, Refresh und Kanalwechsel und lässt Hooks sowie mise den PATH des aufrufenden Prozesses übernehmen. greptile-apps[bot] beschrieb die Entscheidung als ausdrückliche Akzeptanz dafür, dass vom Benutzer gestartete Werkzeuge eine zwischengespeicherte Autorisierung wiederverwenden können. Prüfungen, die das Aufräumen nach Updates und vorübergehende Berechtigungen ohne Passwort vor Zugriffen anderer Konten schützen, bleiben erhalten.

Commit erfasst

Korrekturen für Shell-Einrichtung und WLAN-Wiederverbindung auf Apple Silicon

Quattro-Commits, bei denen dhh unter den Beteiligten aufgeführt ist, korrigieren bestehende Benutzerkonten auf Apple Silicon, deren unveränderte Bash-Konfiguration Omarchys Shell-Einrichtung nie geladen hat. omacom/omarchy@0b1056967b79 ersetzt betroffene Konfigurationen und erhält dabei solche, die Omarchy bereits laden oder in ein Dotfiles-Repository verlinkt sind. Eine Folgeänderung bewahrt frühere Sicherungen, indem sie einen noch unbenutzten Sicherungsnamen wählt.

David Heinemeier Hansson zugeschriebene Commits im Standardbranch des Paket-Repositorys verbessern ebenfalls die Unterstützung für Apple-Hardware. omacom/omarchy-pkgs@f3cc4014bac5 legt die Revisionen von Kernel-Korrekturen für das WLAN des MacBook Neo auf DFS-Kanälen, die Broadcom-Ländererkennung und die Helligkeitssteuerung des J613 fest. omacom/omarchy-pkgs@f9d0eda975f6 überträgt die Wiederverbindung des MT7932 an NetworkManager statt an iwd. Diese Einträge belegen eingecheckte Paketänderungen, aber keine neue stabile Omarchy-Version.

Offene Vorschläge

Vorschlag für den Installer-Start reduziert Lesezugriffe und hält ein Logo sichtbar

hegjon hat den weiterhin offenen Vorschlag omacom/omarchy-iso#355 um elf weitere Commits erweitert und nennt damit insgesamt dreißig. Der Vorschlag ersetzt Plymouth im x86_64-Live-Image durch ein früh angezeigtes Konsolenlogo, trennt die PXE-Bootdateien ab und entfernt ungenutzte Pakete und Treiber. Die angegebene Größe des initramfs sinkt von 92.6 MB auf 42.6 MB.

In omacom/omarchy-iso#355:issuecomment-6541617098 berichtete hegjon, dass ein T490 den Anmeldebildschirm nach 10.95 Sekunden erreichte, gegenüber 17.9 Sekunden mit dem unveränderten Release-Candidate-ISO. Auch eine vollständige Installation sei erfolgreich gewesen. Dies sind Messungen des Autors; die aktuelle Beschreibung weist darauf hin, dass der beim Referenzlauf verwendete USB-Stick nicht dokumentiert wurde. Das endgültige ISO war noch nicht auf dem X200 ausgeführt worden, und das PXE-Szenario wurde für die Aufteilung des Images nicht getestet.

Übernommen

Die Einrichtung beim ersten Start übernimmt den Bildschirm des Installers mit nachgezeichnetem Symbol

dhh hat omacom/omarchy#17156 vorgeschlagen und in quattro übernommen. Der bisherige Fortschrittsbalken bei der Einrichtung nach dem ersten Start wird damit durch das nachgezeichnete Omarchy-Symbol des ISOs ersetzt. Das betrifft besonders Installationen auf Apple Silicon, bei denen die Ersteinrichtung der einzige Installationsbildschirm auf Linux-Seite ist. Beide aufrufenden Komponenten teilen sich nun die Implementierung zum Zeichnen, behalten aber ihre eigenen Fortschrittsmodelle.

greptile-apps[bot] stellte fest, dass Hinweise nach dem Verkleinern und anschließenden Vergrößern der Konsole dauerhaft gekürzt blieben. dhh berichtete, die Behandlung der Breite korrigiert und die Abfolge der Größenänderungen geprüft zu haben. Die entsprechende ISO-Integration wurde mit omacom/omarchy-iso@449288be564c in quattro aufgenommen. Der Vorschlag für die Laufzeitumgebung nennt Tests mit simulierten Bildschirmen, aber keinen tatsächlichen ersten Systemstart.

Offene Vorschläge

Vorschlag für Slack-Themes setzt auf native Einstellungen

Der Vorschlag omacom/omarchy#17113 von acrogenesis ist weiterhin offen. Der aktuelle Ansatz übernimmt Hintergrund-, Akzent-, Grün- und Rottöne von Omarchy über Slacks native Einstellungen für benutzerdefinierte Themes und erhält dabei Slacks eigene Oberflächengestaltung. Bei bestehenden Installationen würde die Integration über die Slack-Einrichtung aktiviert; anschließend müsste die Anwendung einmal neu geöffnet werden.

Bei der Prüfung am 31. Oktober berichtete acrogenesis, eine Race Condition beim Start behoben zu haben, indem die Dateiüberwachung vor dem Einlesen des Themes eingerichtet wird. Anschließend stellte greptile-apps[bot] fest, dass achtstellige benutzerdefinierte Farbwerte zur Ablehnung von Aktualisierungen führten. acrogenesis berichtete, diese Farben in RGB umgewandelt und einen Regressionstest ergänzt zu haben. Der Vorschlag weist darauf hin, dass seine internen Slack-Aktionen bei Änderungen am Client Anpassungen am Adapter erfordern könnten.

Offene Vorschläge

OpenPad-Prüfung bestätigt Behebung der Probleme mit Gastzugriff und ausgeblendeten Notizbüchern

Die OpenPad-Einreichung omacom/omarchy-plugin-marketplace#13364 von 0w3n-N ist weiterhin offen. Der Inkcast-Nachfolger vereint iPad-Notizen, PDF-Anmerkungen und die Live-Freigabe für Gäste. Bei der Prüfung durch HANCORE-linux wurden durch Gäste ausgelöstes Speicherwachstum und Fälle festgestellt, in denen als ausgeblendet markierte Notizbücher weiterhin bei Zuschauern ankommen konnten.

0w3n-N berichtete von begrenzten Übertragungen, gemeinsam genutzten Notizbuchkodierungen, Limits für das Zeichnen durch Gäste und Korrekturen, die verhindern, dass ausstehende Synchronisierungen ein ausgeblendetes Notizbuch erneut öffnen. In omacom/omarchy-plugin-marketplace#13364:issuecomment-6542677212 bestätigte HANCORE-linux, dass alle fünf zuvor festgestellten Probleme behoben seien, und akzeptierte die geprüften Funktionen. Die Veröffentlichung hängt weiterhin von der gesonderten Entscheidung darüber ab, ob der Inkcast-Eintrag ersetzt wird.

Offene Vorschläge

EasyOpenVPN-Prüfung: Auch unveränderliche Profile lassen eine Race Condition mit Root-Rechten offen

Die EasyOpenVPN-Einreichung omacom/omarchy-plugin-marketplace#13434 von kanpianer ist weiterhin offen. Das Widget bietet Profilverwaltung, Verbindungssteuerung und einen optionalen Polkit-Helfer ohne Passwortabfrage. kanpianer berichtete, unveränderliche Konfigurationsabbilder ergänzt zu haben, nachdem eine frühere Prüfung gezeigt hatte, dass sich über veränderbare Profile Plugins einschleusen ließen, die mit Root-Rechten geladen werden.

HANCORE-linux stellte fest, dass die überarbeitete Implementierung das beschreibbare Profil weiterhin vor dem Kopieren prüfte und die tatsächlich kopierten Bytes damit ungeprüft blieben. omacom/omarchy-plugin-marketplace#13434:issuecomment-6537843460 hält daher fest, dass die Race Condition zur Rechteausweitung im geprüften Commit weiterhin besteht. Eine weitere Prüfung ergab, dass vom Server kontrolliertes Markup in Protokollen beim Anzeigen Netzwerkanfragen auslösen konnte. Die vorliegenden Unterlagen belegen diese Befunde, enthalten aber keine spätere bestätigte Behebung.

Geschlossen

Meldung zu TCP-Use-after-free im Kernel nach Übernahme der Korrekturen geschlossen

emirb schloss die Meldung omacom/omarchy-pkgs#1780 von ChrisDrit am 31. Oktober unter Verweis auf zwei übernommene Änderungen. Die Meldung betraf CVE-2026-98432, einen Use-after-free-Fehler in IPv4-TCP in den gemeldeten Kernel-Builds auf Basis von 7.2.8, und forderte eine Rückportierung oder eine neuere Kernel-Basis.

Bereits am 29. Oktober hatte kwilczynski erklärt, die Korrektur werde in der bevorstehenden Version 7.2.13 enthalten sein. Das Schließen der Meldung durch emirb bestätigt, dass die genannten Korrekturen übernommen wurden. Aus dem vorliegenden Thread geht jedoch nicht hervor, wann ein korrigiertes Paket die Nutzer erreichte.