Schwebende Arbeitsflächen bringen Titelzeilen passend zum Design und ein wählbares Standardlayout
dhh hat die Funktion für schwebende Arbeitsflächen von
ryanrhughes mit omacom/omarchy#14482 in den Entwicklungsbranch quattro übernommen. Super + L wechselt jetzt zwischen Kachel-, Scroll- und schwebendem Layout; auch die Layoutanzeige in der Leiste lässt sich anklicken. Schwebende Fenster erhalten zum Theme passende Titelleisten mit Schaltflächen zum Maximieren und Schließen. Die übernommene Implementierung ergänzt außerdem ein Standardlayout für Arbeitsflächen, behält aber die individuellen Layoutentscheidungen einzelner Arbeitsflächen bei.
Die ursprünglich vorgesehene Shelf zum Minimieren und das Einrasten an Bildschirmrändern wurden vor der Übernahme aus der Implementierung entfernt. dhh korrigierte außerdem, wie die Migration bestehende Web-App-Starter dekodiert, damit Titelleisten die darin gespeicherten Anwendungsnamen anzeigen können. Ein zugehöriger Paket-Commit, omacom/omarchy-pkgs@9c81c8a705be, lässt Titelleisten deaktiviert, sofern die Konfiguration sie nicht ausdrücklich einschaltet. So bleiben keine unerwünschten Titelleisten zurück, wenn eine Arbeitsfläche den schwebenden Modus verlässt.
Quellen
- Pick window transparency from Appearance > Window Transparency, and a Glassy bar background
- Pick window transparency from Appearance > Window Transparency, and a Glassy bar background (#14991)
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greptile-apps[bot]
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dhh
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greptile-apps[bot]
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Glasartige Fenster und Leistenhintergründe werden als Darstellungsoptionen verfügbar
dhh hat omacom/omarchy#14991 eingebracht und in quattro übernommen. Für Fenster stehen damit Opaque, Transparent und Glassy zur Wahl, für Leistenhintergründe Opaque, Glassy und Clear. Der zugehörige Commit trennt die Transparenz von der Animationseinstellung. Bei bestehenden Nutzern, die Animationen deaktiviert hatten, bleiben die Fenster undurchsichtig. Diese Änderungen betreffen den Entwicklungsbranch.
Bei der Prüfung durch greptile-apps[bot] wurden eine Race Condition beim Themewechsel und Änderungen an der Leiste entdeckt, die trotz fehlgeschlagener Unschärfeaktualisierung Erfolg melden konnten.
dhh reagierte darauf, indem die Theme-Sperre während der Transparenzänderung gehalten und bei fehlgeschlagener Synchronisierung des Unschärfeeffekts der vorherige Leistenhintergrund wiederhergestellt wird. Diese Reaktionen sind in omacom/omarchy#14991:discussion_r4241034084 und omacom/omarchy#14991:discussion_r4241536469 dokumentiert.
Die Feststelltaste funktioniert wieder wie gewohnt, während Shift die Eingabemethode wechselt
dhh hat omacom/omarchy#14939 in quattro übernommen. Damit erhält die Feststelltaste ihre übliche Funktion zurück, und Compose liegt nun auf Shift + Feststelltaste. Die zugehörige, bereits übernommene Änderung an der Eingabemethode, omacom/omarchy@dc50bbe5746a, ermöglicht es, durch alleiniges Drücken von Shift von einer aktiven Eingabe-Engine zur Eingabe lateinischer Zeichen und wieder zurück zu wechseln. Shift + Buchstabe und die normale Eingabe lateinischer Zeichen bleiben unverändert.
greptile-apps[bot] stellte fest, dass der Test zur Kompilierung der Tastaturbelegung unbemerkt entfallen konnte, wenn xkbcli nicht verfügbar war.
dhh änderte den Test so, dass xkbcli zwingend erforderlich ist, wie in omacom/omarchy#14939:discussion_r4239666159 dokumentiert. Damit berücksichtigt ein erfolgreicher Testlauf auch die angepasste Tastaturoption.
Sitzungssperre prüft den aktuellen Zustand und vermeidet die Übernahme einer bestehenden Sperre
dhh hat omacom/omarchy#15020 in quattro übernommen, um zu verhindern, dass eine zweite Shell eine Sitzungssperre übernimmt, die möglicherweise noch von einem anderen Prozess gehalten wird. Ein separater quattro-Commit, omacom/omarchy@d1a614ce6629, sorgt dafür, dass Sperranforderungen den aktuellen Sperrzustand direkt auslesen. Zuvor hatte eine veraltete Bindung dazu geführt, dass eine Sperranforderung vor dem Wechsel in den Bereitschaftsmodus wirkungslos blieb.
greptile-apps[bot] hinterfragte die begrenzte Anzahl von Wiederherstellungsversuchen.
dhh erklärte, dass die Wiederherstellung bewusst aufgibt, solange eine andere Quickshell- oder hyprlock-Instanz weiterläuft. Dabei wird ein möglicherweise verwaister Prozess hinter der Schutzsperre des Compositors in Kauf genommen, statt eine noch aktive Sperre zu übernehmen. Der Reviewer akzeptierte diese Abwägung in omacom/omarchy#15020:discussion_r4241553575. Bei einem normalen Shell-Neustart wird gewartet, bis die vorherige Shell beendet ist.
Signed, Monologue und Omacut rücken bei den vorinstallierten Anwendungen in den Vordergrund
dhh hat omacom/omarchy#14962 in quattro übernommen. OBS Studio und Kdenlive entfallen damit bei Neuinstallationen. Laut dem zugehörigen Commit übernimmt Monologue die Aufnahme und Omacut das Zuschneiden. Auf bestehenden Installationen bleiben beide Anwendungen erhalten; auch beim Entfernen vorinstallierter Anwendungen werden sie nicht mehr zur Deinstallation vorgesehen.
Ein separater quattro-Commit von dhh, omacom/omarchy@be7c7bf3785f, ersetzt Xournal++ durch Signed in der Basisinstallation und im Satz vorinstallierter Anwendungen. Die zugehörige Migration installiert Signed auch auf bestehenden Rechnern, sofern deren Besitzer die vorinstallierten Anwendungen nicht entfernt haben. Bereits installierte Versionen von Xournal++ bleiben erhalten. Das Signed-Paket wurde außerdem in den master-Branch des Paket-Repositorys aufgenommen.
Ein gemeinsames ARM-Installationsabbild wählt Pakete passend zum erkannten Board
birkskyum eröffnete am 11. Oktober omacom/omarchy-iso#258, um die getrennte Board-Auswahl durch ein gemeinsames aarch64-USB-Abbild zu ersetzen. Der Commit omacom/omarchy-iso@72773f63ef29 vom selben Tag legt die Pakete aller Plattformen im Offline-Spiegel ab und überlässt die Auswahl dem Installationsprogramm, das dafür die Hardwareerkennung der Laufzeitumgebung nutzt.
ryanrhughes übernahm den Vorschlag später, am 15. Oktober, in den Entwicklungsbranch n1x. Das liegt außerhalb des Berichtszeitraums.
Zugehörige Commits sichern vor dem Austausch des Laufwerks die Snapdragon-Firmware aus Windows und nehmen modulare Plattformtreiber auf, die zum Starten von USB, Tastatur und Display benötigt werden. Der Vergleich von birkskyum vom 11. Oktober ergab eine unveränderte Paketauswahl für N1x, aber ein größeres Abbild. Die aktuelle Beschreibung des Vorschlags hält fest, dass USB-Starts auf dem Yoga Slim 7x nur sporadisch gelingen und die Installation auf dem Laptop sowie Tests auf N1x- und GB10-Hardware noch ausstanden.
Kernel-Integration für das Surface Pro 11 bleibt ein offener Vorschlag
turbineBMW eröffnete am 11. Oktober omacom/omarchy-pkgs#975. Bei der Statusprüfung am 19. Oktober war der Vorschlag weiterhin offen. Seine aktuelle Beschreibung schlägt vor, die Unterstützung für das Surface Pro 11 einschließlich Eingabegeräten, Kameras und Energieverwaltung in linux-omarchy-aarch64 zu integrieren. Diese Beschreibung enthält auch spätere Überarbeitungen und Tests vom 17. Oktober.
In der Diskussion vom 11. Oktober berichtete birkskyum von einem erfolgreichen Build und Start auf einem Yoga Slim 7x mit funktionierender Eingabe, Netzwerkverbindung und Tonausgabe. Tests des Bereitschaftsmodus und Surface-spezifischer Funktionen waren ausdrücklich nicht enthalten. Anschließend berichtete
turbineBMW, die Bauanleitung auf einem Surface Pro 11 getestet zu haben; Bereitschaftsmodus, Kameras, Stift und Touch hätten funktioniert. Dies sind Berichte von Mitwirkenden, keine unabhängige Bestätigung und keine bereits ausgelieferte Kernel-Änderung.
Paketierung für passwortloses sudo ermöglicht die Erneuerung von Berechtigungen auch nach Updates
In den master-Branch des Paket-Repositorys wurde omacom/omarchy-pkgs@40ea1555f250 aufgenommen. Als Mitwirkender ist ekollof aufgeführt, als Autorenname Emiel (Andrath) Kollof. Die Änderung liefert den Helfer für passwortloses sudo, die Sicherheitsbibliothek, die Bereinigungsregel, den Widerrufshook und die Paketskriptlets gemeinsam in settings-dev aus. Zuvor konnte nach einem Update eine Entfernungsmarkierung zurückbleiben, die bis zum nächsten Neustart weitere Berechtigungsvergaben verhinderte.
Die Paketabhängigkeit verlangt die Sicherheitsbibliothek nun als bereitgestellte Fähigkeit. Dadurch lässt sich keine Laufzeitumgebung ohne den benötigten Helfer installieren. Unabhängig davon aktualisiert der quattro-Commit omacom/omarchy@3c1f7b780f8d von dhh die sudo-Anzeige bei Änderungen an Berechtigungen und verwendet einen Ablauf-Timer auf Basis der tatsächlichen Uhrzeit. Auch nach fehlgeschlagenen Änderungen wird die Anzeige aktualisiert.
Pear Passwords veröffentlicht eine Korrektur der TLS-Prüfung
Pear Passwords 2.0.2 wurde über omacom/omarchy-plugin-marketplace#10755 im Marketplace veröffentlicht. HANCORE-linux hatte festgestellt, dass in einer zwingend benötigten Provisionierungsabhängigkeit die TLS-Prüfung der Gegenstelle deaktiviert war.
dragosol reagierte mit einem Patch, der die Prüfung von Gegenstelle und Hostnamen erzwingt, Anfragen auf HTTPS-Hosts von Apple beschränkt und Weiterleitungen deaktiviert. Das Installationsprogramm baut außerdem das betroffene Image neu.
HANCORE-linux akzeptierte anschließend den korrigierten Quellcode und das Verfahren zum Neubau. Wegen der nativen Einrichtung und der erforderlichen Root-Schritte blieb es bei einer manuellen Installation.
github-actions[bot] meldete, dass der aktualisierte Snapshot veröffentlicht und verifiziert wurde. Diese Verifizierung gilt für genau diesen Marketplace-Snapshot und ist kein Sicherheitsaudit.
Semantic search wird nach Absicherung der indexierten Dokumente veröffentlicht
Die Einreichung von Semantic search durch depletionmode, omacom/omarchy-plugin-marketplace#11062, wurde veröffentlicht, nachdem
HANCORE-linux zwei Möglichkeiten zur lokalen Offenlegung von Daten entdeckt hatte: einen lesbaren Klartextindex und eine Race Condition am Port des Modellservers, durch die private Dokumente an einen anderen dort lauschenden Prozess gelangen konnten.
depletionmode beschränkte die Zugriffsrechte auf die gespeicherten Daten auf den Eigentümer und ersetzte TCP-Verbindungen zum Modellserver durch private Unix-Sockets, die vor dem Senden von Daten die Identität des Kindprozesses prüfen.
HANCORE-linux akzeptierte die geprüften Korrekturen, und
github-actions[bot] meldete die Veröffentlichung. Die Einrichtung erfolgt weiterhin manuell und lädt Modell und Laufzeitumgebung mit fest vorgegebenen Hashwerten herunter. Die Marketplace-Verifizierung bezieht sich auf den ausgewählten Snapshot und stellt kein Sicherheitsaudit dar.
Screen Narrator ergänzt Sprachen, Übersetzung und das Vorlesen von PDFs
uBruckhaus reichte die Umbenennung von Simple Reader in Screen Narrator mit 51 Vorlesesprachen und optionaler Übersetzung ein. Im Verlauf von omacom/omarchy-plugin-marketplace#11075 wurde die Zielversion dann auf 0.5.0 mit PDF-Vorlesefunktion angehoben. Der Autor berichtete von screenshotbasierter Seitenerkennung, automatischem Umblättern und dem Überspringen von Seitenzahlen.
HANCORE-linux entdeckte editierbare Shell-Felder, die unbegrenzte Lesezugriffe auf die Zwischenablage auslösen konnten.
uBruckhaus ersetzte sie durch tastengesteuerte Felder und explizite Einfügehelfer mit Byte- und Zeitlimits.
HANCORE-linux akzeptierte den korrigierten Quellcode, und
github-actions[bot] meldete, dass der aktualisierte Snapshot veröffentlicht und verifiziert wurde. Laufzeitumgebung, Modell und Dienst müssen weiterhin manuell installiert und eingerichtet werden.
Kalenderraster vermeiden Lücken durch Zeitumstellungen
omacom/omarchy@d74d6ea249c5 wurde in quattro aufgenommen, mit omarchybot als Mitwirkendem und Omarchybot als angegebenem Autorennamen. Der Commit erzeugt Kalenderraster anhand von UTC-Datumswerten statt lokaler Mitternacht. So werden doppelte oder falsch platzierte Datumsangaben vermieden, wenn durch eine Zeitumstellung die lokale Mitternacht entfällt. Kalenderüberschriften verwenden die lokale Mittagszeit, damit nicht versehentlich der vorherige Monat ausgewählt wird.
Der Commit erläutert, dass Node und QML mit nicht existierenden lokalen Uhrzeiten unterschiedlich umgehen. Deshalb konnten die bisherigen Tests Fehler im Desktop-Kalender übersehen. Die überarbeiteten Tests sichern gegen die Konstruktion des Rasters mit lokalen Uhrzeiten ab und berücksichtigen auch den in Samoa übersprungenen Kalendertag.
